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Jahreshauptversammlung 2013,
Harmonie auf allen ebenen
Siedlergemeinschaft Kaltenbrunn zieht hochzufrieden Bilanz – Bald neue Homepage



Die Harmonie in der Siedlergemeinschaft spiegelt sich in der Generalversammlung wieder. Erwin Schönl übernahm für die vierte Periode den Vorsitz. Neuer Gerätewart ist Volker Graf.
Die Geräte seien sehr gut angenommen worden. Als besonders gelungen bezeichnete der Siedlerchef das Sommerfest. Muttertagsfeier und Vereinsabend fanden ein erfreuliches Echo, Acht Jubilare wurden besucht. Den Geräteverwaltern galt Schönls Dank für beste Pflege. Mit Anschaffungen für rund 2300,-€ begründete Bernhard Oheim das Jahresminus von rund 700,-€. Der Kontostand sei dennoch solide.
Viel Arbeit haben dem Vorstand die Vorbereitung der neuen Satzung und die Abstimmung mit dem Verband Wohneigentum, Amtsgericht und Finanzamt bereitet, erklärte Schriftführer Bernhard Kummer. Nach Verlesen der 17 Paragrafen genehmigte  sie die Versammlung einstimmig, ebenso die Eintragung ins Vereinsregister. Mit dem Beitritt von Willi Hauptstein, Susann Green, Michaela Harrer und Shawn Dunn zählt die SG 155 Mitglieder.
Die Neuwahl ergab neben der Bestätigung des Vorstands folgende Ausschussbesetzung: Thomas Schönberger, Andreas Miedl, Helmut Specht, Willi Sift, Andreas Poß, Helmut Krauß, Reinhard Fichtl. Die Kasse prüfen Hans Wagner und Christian Seidl. Zweiter Bürgermeister Ludwig Biller lobte die aktive gesellschaftliche Mitarbeit des Vereins im Marktgeschehen und dankte für die Übernahme des Ehrenamts. Vorsitzender Schönl kündigte neben der Erweiterung des Fassaden-Gerüsts für 25. April einen Vortrag von Landschaftsarchitektin Dorle Engels, für 9. Juni ein Sommerfest, für 24./25. August ein Kinder-Zeltlager und für 18. Oktober einen Ehrenabend an.
Der Spielplatz soll in Zusammenarbeit mit der Gemeinde mit einem neuen Gerät bereichert werden. Ab Jahresmitte besteht Zugriff auf die von Markus Kummer vorbereitete Internetseite.

Interessanter Vortrag von Dorle Engels

Eine Fülle von Anregungen für die Gestaltung von Schatten- und Sonnengarten holten sich überwiegend die Siedlerfrauen beim Vortrag von Landschaftsarchitektin Dorle Engels aus Freudenberg. Sie stellte bei der SG zunächst die Aktion „Natur im Garten – wie komme ich zu einer Gartenplakette“ vor.
Die drei wichtigsten Kriterien seien dabei: keine Verwendung von Pestiziden, kein Einsatz von chemisch-synthetischen Düngern und der Verzicht auf Torf. Engels ermunterte die Mitglieder, sich für die Gartenbegehung im Zuge „Mein Garten –das grüne Wohnzimmer“ anzumelden. „Nur wer mitmacht, kann gewinnen.“
In ihrem Vortrag „Der Schattengarten“ empfahl Engels dunkle Gartenecken mit weißen Blüten oder weißgeränderten Blättern und Gräsern aufzuhellen. Dabei nannte sie als Auswahl von schattenverträglichen Bäumen die Hainbuche, Vogel- und Heckenkirsche, gemeiner Schneeball, Mahonien oder Haselnuss. Bei den Sträuchern sei zu beachten, dass sie auch im Winter, also auch ohne Blätter den Garten durch bunte Zweige bereichern. Typischer Vertreter sei hier der Cornus mit roten oder gelben Zweigen. Als Stauden und Bodendecker eigneten sich Haselwurz, Buschwindröschen, Christrosen, Immergrün, Frauenmantel, Duftveilchen, Leberblümchen, Herbstanemonen, Bergenien und vor allem Funkien in ihrer ungeheuren Vielfalt. „Bitte den Garten im Herbst nicht vollständig abräumen und die Blütenstände abschneiden“ betonte Engels. Schling- und Kletterpflanzen wie Pfaffenhütchen, Efeu, Jelänger-Jelieber und Kletterhortensien gedeihen auch noch im tiefsten Schatten und wachsen bis zu einer Höhe von vier Metern.
Im zweiten Teil „Der sonnige Garten“ riet Engels sich bei einer Neubepflanzung unbedingt fachlichen Rat einzuholen und eventuell eine „ essbare Hecke“ anzulegen, deren Früchte sich für Marmeladen, Liköre und Säfte verarbeiten lassen. Auch Rosen und ihre Begleiter wurden angesprochen. Engels empfahl nur ADR-Rosen zu kaufen. Mit Bildern untermauerte sie die richtige Pflanzung, den richtigen Schnitt für die Blütenbildung. Der neue Trend seien  Clematis und Kletterrosen zärtlich vereint. Engels stellte den Aufbau einer Kräuterschnecke dar. „Aber auch in Töpfen auf einer Treppe angeordnet, im Hoch- oder Hügelbeet  fühlen sich Kräuter wohl.“ Abschließend behandelte sie die Vorteile kleinkroniger Obstgehölze, deren Verwendung voll im Trend lägen. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an.







Zeltlager 2013



Von schönstem Wetter begleitet war das Zeltlager der Siedler am Wochenende. Auf dem FC-Gelände hatten 15, von Erwin Schönl, Volker Graf und Andreas Poß betreute Buben und Mädchen ihren Spaß mit Ball-Spielen und Malen. Am und im Lehrbienenhaus erklärte Imkerchef Rudi Prölß den Unterschied zwischen Blüten- und Waldhonig sowie das Wesen der Bienen. „In einem Volk ist nur eine Königin als Stockmutter existent“ betonte Prölß. Er verwies auf die Erzeugung von Wachs durch die Bienen und zeigte als Produkt Bienenwachskerzen. Die Zeit der Drohnen ist zwar vorbei, dennoch konnte der Vorsitzende noch einige vom Flugbrett abfangen und den Kindern demonstrieren, dass diese keine Stachel haben und somit nicht stechen können. Die von Ehefrau Marianne geschmierten Honigbrote wurden zu Getränken gerne angenommen. Nach dem Rückmarsch gab es an der FC-Grillhütte Steaks und Bratwürste. Gitarrist Christian Seidl animierte zum Mitsingen  und die Kinder machten über eine Stunde begeistert mit. Den Höhepunkt bildete eine Nachtwanderung zum Losbergweiher und die anschließende Gaudi am Lagerfeuer.