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Siedlerkinder übernachten im Zelt



Mit der Brise kommt der Besuch



Der Ansturm zum Sommerfest der Sieldergemeinschaft setzte am frühen Abend ein. Da war die erfrischende Brise außerhalb des Zeltes sogar angenehm. Der Vorstand reagierte sofort und erweiterte das Platzangebot. Auch amerikanische Familien sowie die Bürgermeister Ludwig Biller  und Herbert Rudolph genossen bei idealem Wetter die lockere Atmosphäre. Volker Graf stellte Freischneider und Motorsense vor. Die Kinder beteiligten sich an verschiedenen Spielen. Der Pavillon diente als Schminkecke. Kulinarisch alles verkauft, vollauf zufrieden, resümierte Siedlerchef Erwin schönl am späten Abend

Kleine Gärten ganz groß

„Verträgt ein kleiner Garten Bäume? Ganz klar, wenn man zur geeigneten Sorte greift“ lautete die Antwort von Landschaftsarchitektin Dorle Engels aus Amberg an fast 40 Zuhörer der Siedlergemeinschaft.
Die Kombination von Bäumen, Sträuchern und Stauden führe zu einem harmonischen Garten, betonte Engels. Keine reinen Rosenbeete, sondern stets mit den geeigneten Begleiterin, so ihre Empfehlung. „Der Trend, Kletterrosen und Clematis zusammen zu pflanzen, ist gerade für den Kleingarten eine Bereicherung.“ Eine Verlängerung der Blütezeit sei mit Clematis zu erreichen, weil diese vor, zusammen oder nach der Kletterrose blühe.

Kräuter und Gemüse fänden auch im kleinen Garten Platz. Engels regte eine Kräutertreppe und Gemüse aus dem „Blumentopf“ an. Ein weitere Überlegung bei der optimalen Gestaltung heiße: „Welche Hecke darf`s denn sein? – geschnitten, freiwachsend oder essbar?“ Die Referentin riet ferner zur Nutzung des Luftraumes, denn die dritte Dimension im Garten erzeuge mehr Artenvielfalt, beispielsweise der Rebstock an der Hauswand und Spalierobst. Für unersetzbar hält Engels Pflanzen mit Mehrfachwirkung. Farbige Äste strahlten im Winter im Gegenlicht, zeigten besonders hübschen Austrieb, lang anhaltende Blüte und fruchttragend bunte Herbstfärbung.

Mit Farbe und Formen könne man Weite erzeugen, sagte Engels. Räume bilden sei wichtig, und auch unterschiedliche Höhen schafften Stimmung. Zum zweiten Thema „Wasser im Garten“ projizierte die Fachfrau Bilder, Skizzen und Details von der Vogeltränke bis zum Swimmingteich an die Leinwand


Vorstandschaft im Amt bestätigt



Die Siedlergemeinschaft (SG) stellt nicht zuletzt durch die steigende Mitgliederzahl einen starken Faktor im gesellschaftlichen Marktleben. Erwin Schönl übernahm für die fünfte Periode den Vorsitz. Ansonsten ergab die problemlose Neuwahl nur zwei Veränderungen.

Zweiter Vorsitzender ist Volker Graf, Schriftführer Bernhard Kummer, neuer Kassier Michael Liedl. Den erweiterten Ausschuss bilden Markus Kummer (neu), Helmut Krauß, Andreas Miedl, Reinhard Fichtl, Helmut Specht, Willi Sifft, Andreas Poß, Thomas Schönberger. Die Kasse prüfen Hans Wagner und Christian Seidl. Schönl ließ das harmonisch verlaufene Siedlerjahr Revue passieren und nannte aus der Reihe der Aktivitäten Muttertagsfeier, Sommerfest, Kinderzeltlager, Vereinsabend, Kochkurs und die Mitarbeit bei der Marktweihnacht. Ebenso waren Sammelbestellungen für Holzbriketts und Gartenbedarf geboten. Zehn Jubilare wurden besucht. Der wegen eine Autounfalls ausgefallene Vortrag von Dorle Engels über „Kleine Gärten ganz groß“ und „Wasser im Garten- Möglichkeiten von der Vogeltränke bis zum Swimmingpool“ wird am 22.April anchgeholt. „Die Geräteliste haben wir durch ein Elektro-Handrührgerät mit Quirler und ein breites Fahrgerüst erweitert, die defekte Heckenschere ersetzt“ informierte der Siedlerchef. Er schloss in seinen Rundum-Dank auch die Gerätewarte ein.

Mit dem Beitritt von Sebastian Bauer, Herbert Bergler, Hans Götz und Claudia Scheidler zählt die SG 166 Mitglieder, berichtete Schriftführer Kummer. Der Verband plane die Einleitung eines Volksbegehrens für die Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzungen. Dazu benötige er die Mithilfe der Ortsverbände. Kummer kündigte für 2016 die Feier des 50-jährigen Jubiläums an. Das positive Gesamtumfeld bestätigte sich auch in der Bilanz, die Brigitte Oheim vortrug. „Ihr Mann Bernhard kann zu seinem und unserem großen Bedauern das Amt des Kassiers, das er 24 Jahre innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben“ sagte Schönl. Oheim hatte in den Anfangsjahren auch als Beisitzer fungiert. Außerdem ist er schon jahrelang als Gerätewart tätig Für seinen Einsatz wird ihm der Vorstand bei einem Krankenbesuch danken.
Man müsse den Hut ziehen vor allen, die sich für die Aufrechterhaltung des Vereins- und Kulturlebens engagierten, unterstrich Thomas Schönberger im Namen der Gemeinde. Die SG leiste einen spürbaren Beitrag zur Lebensqualität.