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Neue Ehrenmitglieder für die Siedler Kaltenbrunn



Sie haben die Gemeinschaft durch jahrzehntelangen Einsatz mitgeprägt: Bernhard Kummer und Bernhard Oheim wurden deshalb zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vorsitzender Erwin Schönl würdigte die 25jährige Schriftführer-Tätigkeit von Kummer. „Für die Besetzung brauchen wir uns keine Sorgen machen, da er noch zehn Jahre dranhängt." Schon kurz nach seinem Eintritt 1984 lag Oheim viel daran, dass die Geräte jederzeit einsatzbereit waren. Drei Jahre später fungierte er als Beisitzer und ab 1991 führte er 24 Jahre lang die Kasse. „Du warst immer zur Stelle, wenn ich beziehungsweise die SG dich gebraucht haben" bemerkte Schönl. Oheim lasse es sich nach wie vor nicht nehmen, einen Teil der Geräte zu pflegen und zu reparieren.

50 Jahre SG Kaltenbrunn mit Ehrungen und Tombola

Da konnte nichts schief gehen: Beispielhaft funktionierende organisatorische Abläufe, Kaiserwetter und die breite Unterstützung der Bevölkerung bescherten der Siedlergemeinschaft ein gelungenes 50jähriges Gründungsfest. Auch die Nachbarvereine Mantel, Weiherhammer, Dürnast und Thansüß sowie die ehemaligen Bürgermeister Georg Härning und Werner Windisch erwiesen dem Jubilar ihre Reverenz.
Warmenbrunn müsste es heute heißen meinte Ehrenschirmherr Christian Benoist. Fünf Jahrzehnte für andere gearbeitet heiße auch, dass diese Gemeinschaft nicht nur verwaltet, sondern immer wieder neue Ideen eingebracht habe. Der Bezirkschef des Verbands Wohneigentum richtete seinen Dank an alle Vorsitzenden, Ausschuss-Mitglieder und Helfer sowie an die Kommune für gewährte Hilfe. Für den Kreisverband Neustadt/WN gratulierte Helmut Grünbauer. Die SG könne mit Stolz auf ihr 50jähriges Bestehen zurückblicken. Eine flexible Vereinsführung habe es verstanden, den vielfältigen Wandlungen unserer schnelllebigen Zeit Rechnung zu tragen sowie Traditionen und Fortschritt in ein gesundes Verhältnis zu bringen.
Bereits am Nachmittag musste Mineralwasser nachgeordert werden. Das musikalische Programm bestimmten „Stock und Hut" zur Freude der Besucher mit Evergreens. Spannend machte es Thomas Schönberger bei der Verlosung der mit Preisen im Wert von 2500 Euro bestückten Tombola. Den 43-Zoll-Flachbildschirm gewann Wolfgang Braun. Alex Dippl darf mit Begleitung drei Tage nach Berlin. Den Akkuschrauber nahm Gabi de Roy mit, das Kunstwerk Holzblume ging an Andreas Dippl, die Trocken-/Nassschleifmaschine an Matthias Fischer. Thomas Gmeiner kann den Rasentrimmer gebrauchen und Christian Mühlbach freute sich über einen Wildschwein-Gutschein. Siedlerchef Erwin Schönl konnte sich auf sein überwiegend junges Team verlassen. Seine Bilanz am Sonntagabend: „Es hat alles bestens gepasst."



Mit ihrer Treue sicherten sie den Fortbestand der SG. Für 50 Jahre wurde Gründungsmitglied Sepp Sternecker (vorne Mitte) geehrt.
Urkunden erhielten: für 40 Jahre Josef Lobenhofer, Josef Schweiger, Siegfried Bock; für 25 Jahre Peter Binsfeld, Wolfgang Mühlbach. Seit 15 und mehr Jahren sind dabei Georg Fischer, Marianne Galbraith, Gerd Ermer, Josef Trisl, Rainer Bock, Christa Rabenstein, Beate Deese, Karl Bauer, Susanne Hiltl, Irene Tafelmeyer, Uli Fischer, Henriette Bösl, Hans Oheim, Pfarrer Dominik Naujoks, Klaus Dippl, Hans Bernklau, Irmgard Krauß-Götz, Hans Trottmann, Thomas Schönberger, Erwin Schönl, Reinhard Witzel, Rudi Witzl, Hermann Neubauer.

Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn des 50-jährigen Jubiläums



Ein eindrucksvoll gestalteter ökumenischer Gottesdienst bildete am Samstag im Festzelt den Auftakt zum 50jährigen Jubiläum der Siedlergemeinschaft. Pfarrer Matthias Weih rief zum guten Umgang miteinander und zur gegenseitigen Hilfe auf.
Bebauen und bewahren, das sei der Auftrag für alle, führte der Geistliche aus. „Das in den Worten der Bibel einem Garten gleichgesetzte Paradies auf Erden ist möglich. Und wir sollen darauf achten, dass es ein Paradies bleibt. Dazu muss das Lebensumfeld stimmen." Gemeinsam im geschenkten Garten Gottes wohnen gehe aber nur, wenn die Menschen miteinander das Bebauen und Bewahren als Auftrag und Anerkennung durch Gott ernst nähmen.
Zusammenhalt war nach dem Krieg aufgrund des Nahrungsmangels ganz wichtig, fuhr Weih fort. Er ist auch das Fundament der Siedlergemeinschaft. Gepflegte Gärten und Grundstücke prägten das Ortsbild. Blumen und Obstbaumblüten setzten wunderschöne Farbtupfer. Mit auch humorvollen Beispielen verdeutlichte Weih: „Lernbereitschaft brauchen wir unser ganzes Leben." Siedlerkinder trugen Fürbitten vor. Die Feier wurde vom Posaunenchor und vom Kirchenchor St.Martin begleitet.
Vorsitzender Erwin Schönl erinnerte an die Wurzeln und versprach, auch in Zukunft alles daran zu setzen, den Verein noch weiter nach vorne zu bringen. Schirmherr Ludwig Biller gratulierte im Beisein der Gemeinderäte Wolfgang Braun, Christian Mühlbach, Thomas Schönberger und Rainer Vater zum Jubiläum. Für dieses freiwillige, ehrenamtliche Engagement mit Achtung der Umwelt, Beratung in Fragen rund um den Wohnhausbau und Unterstützung der Gemeinde mit Arbeitstrupps verdiene Dank. Gerade in einer Zeit des zunehmenden Egoismus seien Gemeinschaften wie die Siedler wichtig, weil sie Werte hochhalten und zum Allgemeinwohl beitragen. Der Bürgermeister übergab eine Jubiläumsspende.
Auch die Plätze im Freien füllten sich im Laufe des Abends. Hassans türkische Spieße waren der Renner. DJ Chris sorgte mit seinen Mixes für musikalische Unterhaltung.


Bilder 50Jähriges  Jubiläum
Samstag


Sonntag


Kleine Gärten ganz groß

„Verträgt ein kleiner Garten Bäume? Ganz klar, wenn man zur geeigneten Sorte greift“ lautete die Antwort von Landschaftsarchitektin Dorle Engels aus Amberg an fast 40 Zuhörer der Siedlergemeinschaft.
Die Kombination von Bäumen, Sträuchern und Stauden führe zu einem harmonischen Garten, betonte Engels. Keine reinen Rosenbeete, sondern stets mit den geeigneten Begleiterin, so ihre Empfehlung. „Der Trend, Kletterrosen und Clematis zusammen zu pflanzen, ist gerade für den Kleingarten eine Bereicherung.“ Eine Verlängerung der Blütezeit sei mit Clematis zu erreichen, weil diese vor, zusammen oder nach der Kletterrose blühe.

Kräuter und Gemüse fänden auch im kleinen Garten Platz. Engels regte eine Kräutertreppe und Gemüse aus dem „Blumentopf“ an. Ein weitere Überlegung bei der optimalen Gestaltung heiße: „Welche Hecke darf`s denn sein? – geschnitten, freiwachsend oder essbar?“ Die Referentin riet ferner zur Nutzung des Luftraumes, denn die dritte Dimension im Garten erzeuge mehr Artenvielfalt, beispielsweise der Rebstock an der Hauswand und Spalierobst. Für unersetzbar hält Engels Pflanzen mit Mehrfachwirkung. Farbige Äste strahlten im Winter im Gegenlicht, zeigten besonders hübschen Austrieb, lang anhaltende Blüte und fruchttragend bunte Herbstfärbung.

Mit Farbe und Formen könne man Weite erzeugen, sagte Engels. Räume bilden sei wichtig, und auch unterschiedliche Höhen schafften Stimmung. Zum zweiten Thema „Wasser im Garten“ projizierte die Fachfrau Bilder, Skizzen und Details von der Vogeltränke bis zum Swimmingteich an die Leinwand


Vorstandschaft im Amt bestätigt



Die Siedlergemeinschaft (SG) stellt nicht zuletzt durch die steigende Mitgliederzahl einen starken Faktor im gesellschaftlichen Marktleben. Erwin Schönl übernahm für die fünfte Periode den Vorsitz. Ansonsten ergab die problemlose Neuwahl nur zwei Veränderungen.

Zweiter Vorsitzender ist Volker Graf, Schriftführer Bernhard Kummer, neuer Kassier Michael Liedl. Den erweiterten Ausschuss bilden Markus Kummer (neu), Helmut Krauß, Andreas Miedl, Reinhard Fichtl, Helmut Specht, Willi Sifft, Andreas Poß, Thomas Schönberger. Die Kasse prüfen Hans Wagner und Christian Seidl. Schönl ließ das harmonisch verlaufene Siedlerjahr Revue passieren und nannte aus der Reihe der Aktivitäten Muttertagsfeier, Sommerfest, Kinderzeltlager, Vereinsabend, Kochkurs und die Mitarbeit bei der Marktweihnacht. Ebenso waren Sammelbestellungen für Holzbriketts und Gartenbedarf geboten. Zehn Jubilare wurden besucht. Der wegen eine Autounfalls ausgefallene Vortrag von Dorle Engels über „Kleine Gärten ganz groß“ und „Wasser im Garten- Möglichkeiten von der Vogeltränke bis zum Swimmingpool“ wird am 22.April anchgeholt. „Die Geräteliste haben wir durch ein Elektro-Handrührgerät mit Quirler und ein breites Fahrgerüst erweitert, die defekte Heckenschere ersetzt“ informierte der Siedlerchef. Er schloss in seinen Rundum-Dank auch die Gerätewarte ein.

Mit dem Beitritt von Sebastian Bauer, Herbert Bergler, Hans Götz und Claudia Scheidler zählt die SG 166 Mitglieder, berichtete Schriftführer Kummer. Der Verband plane die Einleitung eines Volksbegehrens für die Abschaffung der Straßenausbau-Beitragssatzungen. Dazu benötige er die Mithilfe der Ortsverbände. Kummer kündigte für 2016 die Feier des 50-jährigen Jubiläums an. Das positive Gesamtumfeld bestätigte sich auch in der Bilanz, die Brigitte Oheim vortrug. „Ihr Mann Bernhard kann zu seinem und unserem großen Bedauern das Amt des Kassiers, das er 24 Jahre innehatte, aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben“ sagte Schönl. Oheim hatte in den Anfangsjahren auch als Beisitzer fungiert. Außerdem ist er schon jahrelang als Gerätewart tätig Für seinen Einsatz wird ihm der Vorstand bei einem Krankenbesuch danken.
Man müsse den Hut ziehen vor allen, die sich für die Aufrechterhaltung des Vereins- und Kulturlebens engagierten, unterstrich Thomas Schönberger im Namen der Gemeinde. Die SG leiste einen spürbaren Beitrag zur Lebensqualität.